Korrigieren von Missverständnissen
Einige Christen behaupten, dass Schweine im Christentum nicht verboten sind, und leiten dies mit fadenscheinigen Beweisen ab 11 Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen. ((Matthäus 15:11 ►) Tatsächlich hat dieser Spruch nichts mit Schweineverbot oder nicht zu tun, sondern eher als Antwort auf die Juden, als sie den Jüngern Jesu vorwarfen, sich vor dem Essen nicht die Hände zu waschen. Im Gegenteil, die Absicht des Herrn Christus ist es, mit seinen Worten zu zeigen, dass moralische Unreinheit weitaus gefährlicher ist als körperliche Unreinheit. 15 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Deute uns dieses Gleichnis. 16 Und Jesus sprach zu ihnen: Seid ihr denn auch noch unverständig? 17 Merket ihr noch nicht, daß alles, was zum Munde eingeht, das geht in den Bauch und wird durch den natürlichen Gang ausgeworfen? 18 Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. 19 Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung. 20 Das sind Stücke, die den Menschen verunreinigen. Aber mit ungewaschenen Händen essen verunreinigt den Menschen nicht. Matthäus 15:11-20