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    Thumbs up Perfume seiner Aussagen

    An-Nawwas bin Sam’aan berichtete, dass der Prophet Muhammad sagte:
    “Rechtschaffenheit ist guter Charakter und Sünde ist, was dich plagt und von dem du nicht willst, dass die Menschen davon wissen.” (Sahieh Muslim)
    An-Nawwas bin Sam’aan war ein berühmter Gefährte des Propheten Muhammad. Er gehörte zum arabischen Stamm von Kallaab und nach dem Tod des Propheten Muhammad siedelte er in Syrien.


    Seine Überlieferung wurde von einem Gelehrten des Hadith mit dem Namen Muslim bin Hajjah gesammelt, der 817 nChr in der Stadt Naishapur, in Nord-Ost Iran, geboren worden war und dort im Alter von 58, im Jahr 875 nChr verstarb. Muslim begann im Alter von15, die Wissenschaft der prophetischen Hadithe zu studieren und er reiste in den Iraq, Hijaz (westliches Saudi Arabien) Syrien und Ägypten, wo er unter den Meistern des Hadith lernte, wie al-Bukhary und Ahmad ibn Hanbal. Er stellte ein Buch zusammen, das über 9 200 Hadith enthält und als Sahih Muslim bekannt ist. Muslimische Gelehrte betrachten es als die authentischste Zusammenstellung prophetischer Hadithe nach Sahih al-Bukhary.


    Diese Überlieferung ist wichtig, denn sie beleuchtet einige feinere Aspekte von Rechtschaffenheit und Sünde und hilft dabei, sie beide zu definieren. Da der Islam dem Glauben und dem Gottesdienst an dem Einen Gott eine große Wichtigkeit beimißt, könnte man unrichtiger Weise denken, dass dies allein schon ausreicht, um rechtschaffen zu sein. Dieser Hadith zeigt allerdings, dass eine der Hauptkonsequenzen des korrekten und wahren Glaubens der gute Charakter ist, und dies ist der eigentliche Aspekt der Bedeutung von Rechtschaffenheit. Er betont einige von den Bedeutungen die wir in der Aussage Gottes finden können, die erwähnt, dass Rechtschaffenheit sich ebenso wie in der Kombination aus korrektem Glauben und vorschriftsmäßigem Gottesdienst, auch in einem angemessenem Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen äußert:


    “Es ist keine Frömmigkeit, wenn ihr eure Angesichter in Richtung Osten oder Westen wendet; Frömmigkeit ist vielmehr, dass man an Gott glaubt, den Jüngsten Tag, die Engel, das Buch und die Propheten und vom Besitz – obwohl man ihn liebt – den Verwandten gibt, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und (für den Freikauf von) Sklaven, dass man das Gebet verrichtet und die Zakah entrichtet. Es sind diejenigen, die ihr Versprechen einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend, Not und in Kriegszeiten geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig und gottesfürchtig sind.” (Quran 2:177)



    Einer der hauptsächlichen Zwecke des Gottesdienstes ist, vorteilhafte Nutzen für einen selbst und die Gesellschaft hervorzurufen. Gott sagt über das Salah (Gebet):
    “Wahrlich, das Gebet hält von schändlichen und abscheulichen Dingen ab... ” (Quran 29:45)
    Daher kann man ohne jegliche Zweifel sagen, dass der Islam kam, um die guten Verhaltensweisen zu vervollkommnen, wie es der Prophet selbst tat:
    “Wahrlich, ich bin nur gesandt worden, um die edelsten Charaktereigenschaften zu vervollständigen.” (Sahieh Muslim)
    Da der Islam nicht nur eine Religion, sondern eine komplette Lebensweise ist, die alle verschiedenen Facetten und Aspekte einschließt, werden gute Manieren wirklich als Teil des Gottesdienstes betrachtet, durch den man dieselbe Belohnung erhält, wie wenn man andere, offensichtlichere freiwillige gottesdienstliche Handlungen verrichtet.


    Der Prophet, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, sagte:
    “Durch seine Manieren und sein gutes Verhalten kann der Gläubige den Rang einer Person erreichen, die regelmäßig fastet und in der Nacht betet. (Abu Dawud)
    Der Prophet hat sogar versichert, dass es eine der besten gottesdienstlichen Handlungen ist, die keiner anderen nachsteht als den Verpflichtungen des Islam:
    “Am Tag der Wiedererweckung wird nichts schwerer in der Waagschale (der guten Taten) wiegen, als gutes Verhalten. Gott haßt denjenigen, der schwört und Unanständiges spricht.” (Abu Dawud, Al-Tirmidhi)


    Indem man gutes Verhalten an den Tag legt, wird man zu einem der beliebten Diener Gottes. Der Prophet sagte:
    “Die beliebtesten Diener Gottes sind bei Gott diejenigen, die das beste Benehmen haben.” (Al-Hakim)
    Wenn man die Wichtigkeit der guten Charaktereigenschaften und ihre wesentliche Rolle in der Definition der Rechtschaffenheit erkennt, einem Aspekt, der ein Ziel des Islam dastellt, leitet es den Muslim dazu an, diesen Aspekt des Glaubens auch zu erfüllen, denn man kann durch bloßen Glauben und Ergebenheit zu Gott ohne guten Charakter nicht "rechtschaffen" werden.


    Aber - was wird als guter Charakter betrachtet? In Qur´an und Sunnah finden wir zahlreiche Texte, die es als jeden Charakterzug definieren, der für die Menschen von Nutzen ist, sowohl für einen selbst wie für andere, und gleichzeitig weder allgemein noch im besonderen durch den Islam verboten ist. Beispielsweise sagt Gott im Qur´an:
    “Die den Groll unterdrücken und den Menschen vergeben. Und Gott liebt die Rechtschaffenen.” (Quran 3:134)
    Rechtschaffenheit ist gerecht, ehrlich und freundlich mit seiner Familie umzugehen. Der Prophet sagte:
    “Die Gläubigen mit dem vollkommensten Glauben sind diejenigen mit dem vollkommensten Benehmen und Verhalten. Und die besten von euch sind diejenigen, die am besten zu ihren Familien sind.” (Al-Tirmidhi)



    Ehrlichkeit ist ein wesentlicher Aspekt des guten Charakter, der zum Paradies führt. Der Prophet sagte:.
    “Wahrlich, Ehrlichkeit ist rechtschaffen und wahrlich, Rechtschaffenheit führt zum Paradies.” (Sahieh Muslim)
    Dies sind nur wenige Beispiele der zahlreichen Texte, die den guten Charakter und das Benehmen festlegen und die Muslime ermahnen, vortrefflich darin zu sein. Obwohl Rechtschaffenheit die Taten umfaßt, die natürlicher Weise dem Gewissen der Menschen gefallen, spielt Religion eine lebendige Rolle darin, zu definieren, welche dies sind. Beispielsweise kann etwas, dessen Schaden größer ist als sein Nutzen, nicht als rechtschaffen bezeichnet werden, auch wenn es sonst als gut und rechtschaffen angesehen wird. Der Prophet sagte:.
    “Es ist keine Rechtschaffenheit, dass ihr auf der Reise fastet.” (Sahieh Al-Bukhari)


    Obwohl Fasten eine der lobenswertesten Taten ist, wird es hier aufgrund des Schadens, den es für den Einzelnen und seine Begleiter während einer Reise anrichten kann, nicht als Rechtschaffenheit betrachtet. Von einem Reichen zu stehlen, um es den Armen zu geben, kann nicht als Rechtschaffenheit betrachtet werden, denn Stehlen ist von der Religion verboten.




    Zur gleichen Zeit kann eine Tat, die gelegentlich als rauh angesehen wird, ein anderes Mal als guter Charakter betrachtet werden, wie einem Kind in einem bestimmten Alter als erzieherisches Mittel einen Klaps zu geben. Der Prophet sagte:.
    “Weist eure Kinder an zu beten, wenn sie sieben sind, und schlagt sie [wenn sie es nicht tun] wenn sie zehn sind…” (Abu Dawud)
    Aus diesem Grund suchen wir die göttliche Leitung, um für uns die guten Manieren und Charaktereigenschaften anhand des Beispiels des Propheten zu bestimmen, wie Gott sagt:.
    “Du (o Muhammad) verfügst wahrlich über gute Tugendeigenchaften.” (Quran 68:4)
    Gott sagt auch:.
    “Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Gottes ein schönes Vorbild…” (Quran 33:21)
    Aischa, die Frau des edlen Propheten, wurde über seinen Charakter befragt. Sie antwortete:
    “Sein Charakter war der des Qur´an.” (Sahieh Muslim, Abu Dawud)

    https://www.youtube.com/watch?v=MqIFO-2EzwM
    https://www.youtube.com/watch?v=6maAJABqYJk

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    Im zweiten Teil dieser Überlieferung erwähnte der Prophet einen anderen feinen Aspekt der Sünde, nämlich dass Sünde das ist, was das Gewissen einer rechtschaffenen Person belastet und das sie vor anderen zu verbergen versucht. Eine Menge Taten fallen uns da ein, wenn wir diese Worte hören.
    Gott hat jede Seele, wenn auch begrenzt, mit der Fähigkeit ausgestattet, das Wahre vom Falschen zu unterscheiden.
    “und [Er hat]ihr den Sinn für ihre Sündhaftigkeit und für ihre Gottesfurcht eingegeben.” (Quran 91:8)


    Solange eine Person nach der Rechtschaffenheit strebt, weiß sie aufgrund ihres schlechten Gewissens, wenn sie etwas Falsches getan hat, auch wenn sie zahlreiche Wege finden mag, um sich für das, was sie tut, zu entschuldigen. Sie würde niemals wollen, dass irgendjemand davon erfährt, denn sie schämt sich dafür; ihre Religion ist mit Schüchternheit, Schamhaftigkeit und Verlegenheit bereichert. Der Prophet sagte:
    “Schamhaftigkeit und Verlegenheit gehören zur Vervollkommnung des Glaubens.” (Sahieh Al-Bukhari)
    Schamhaftigkeit ist etwas, das einen Menschen davon abhalten kann, Böses zu tun. Der Prophet sagte:
    “Wenn du dich nicht schämst, dann tue, was du willst.” (Sahieh Al-Bukhari)


    Schamhaftigkeit, deren höchste Stufe die Schamhaftigkeit vor Gott ist, Sünden zu begehen, es ist ein Schlüsselfaktor, um Sünden zu vermeiden und dieser Standard kann dazu verwendet werden, um zu beurteilen, ob eine Tat eine Sünde ist oder nicht.
    Diese Gefühle des Gewissens und der Schamhaftigkeit sind die natürliche Konsequenz des wahren Glaubens, und dies ist es, was die Religion des Islam in einem Menschen erschaffen will, ein islamisches Gewissen, das die Menschen durch ihre Leben führt.


    Dieses innere Gewissen ist es, das den Zustand des Herzens des Einzelnen preisgibt, ob es lebendig ist, bei der Suche nach der Wahrheit, oder tot, erfüllt von Gelüsten dieses weltlichen Lebens. Ein Mangel an Religiösität und die Neigung zur Sünde verursachen, dass ein Mensch sein Gewissen verliert und es nicht länger als Quelle der Rechtleitung verwenden kann.
    “…Warum demütigten sie sich dann nicht, als Unsere Strafe über sie kam? Jedoch ihre Herzen waren verhärtet, und Satan ließ ihnen alles, was sie taten, als wohlgetan erscheinen.” (Quran 6:43)

    “Sind sie denn nicht im Lande umhergereist, so dass sie Herzen haben können, um zu begreifen, oder Ohren, um zu hören? Denn wahrlich, es sind ja nicht die Augen, die blind sind, sondern blind sind die Herzen in der Brust.” (Quran 22:46)
    Das Herz kann in Verbindung mit dem Verstand und der Offenbarung, als Führer verwendet werden, um die Suche nach der Wahrheit zu erleichtern. Das Herz von jemandem, der nach der Wahrheit sucht, ist wirklich eines, das lebendig ist, denn es ist dieses Leben und die Sehnsucht, die es veranlaßt zu suchen. Diese Art von Menschen wird in keiner anderen

    Religion als der, die Gott der Menschheit bestimmt hat, Frieden für ihre Herzen finden; und solange ihre Sehnsucht nach der Wahrheit existiert, wird ihr Gewissen sie weiterhin plagen, bis sie die wahre Religion Gottes gefunden haben. Wenn ein Mensch wirklich aufrichtig ist, dann wird Gott ihn zur Wahrheit führen:
    “Denen aber, die rechtgeleitet sind, verstärkt Er die Führung und verleiht ihnen Gottesfürchtigkeit.” (Quran 47:17)

    https://www.youtube.com/watch?v=R9tUllOdhcI

    https://www.youtube.com/watch?v=FH1NzUuO-ww
    https://www.youtube.com/watch?v=2q9yaHjF6c8

  5. #4
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    Es wird unter Berufung auf Umar ibn al-Khattab berichtet, der sagte: Ich hörte den Gesandten Gottes sagen:
    “Alle Taten werden nach ihren Absichten beurteilt, und jede Person wird ihrer Absicht entsprechend belohnt. Wessen Auswanderung also für Gott und seinen Gesandten war, dessen Auswanderung war für Gott und seinen Gesandten; wessen Auswanderung aber für weltliche Dinge war, die er gewinnen wollte, oder für eine Frau, die er heiraten wollte, so war seine Auswanderung für das, für das er ausgewandert ist.” (Sahieh Al-Bukhari, Sahieh Muslim)


    Dieser Hadith ist tatsächlich eine der großartigsten und wichtigsten Aussagen des Propheten Muhammad, denn er legt eines der wichtigsten Prinzipien in der islamischen Religion fest, besonders in Bezug auf die Annahme unserer Religion und unserer Taten durch Gott und allgemein aller anderer normaler und alltäglicher Tätigkeiten, mit denen sich eine Person beschäftigt. Dieses Prinzip besagt, dass eine Tat, damit sie von Gott angenommen und belohnt wird, einzig und allein Gott gewidmet gewesen sein muss. Dieses Konzept wird häufig „Aufrichtigkeit Gott gegenüber“ genannt, aber die genaueste Bedeutung ist „Reinheit der Absicht“.


    In einem Stadium des Lebens des Propheten befahl Gott allen Muslimen, von Mekka zum neugeborenen Islamischen Staat Medina auszuwandern. Mit diesem Hadith gab der Prophet ein Beispiel für die beiden Arten von Menschen in bezug auf diese gottesdienstliche Handlung der Auswanderung:
    • Das erste Beispiel ist das einer Person, die einzig und allein Gott zuliebe nach Medina ausgewandert ist, um Seine Zufriedenheit zu erreichen und um sich zu bemühen, Seinen Befehl auszuführen. Der Prophet bestätigte, dass diese Tat einer Person dieser Art von Gott akzeptiert und die vollständigste Belohnung erzielen wird.


    • Das zweite Beispiel ist das einer Person, die äußerlich eine gottesdienstliche Handlung erfüllt hat, aber ihre Absicht war weder die Zufriedenheit Gottes zu erreichen, noch Seinen Befehl zu auszuführen und daher wird eine Person dieser Art, obwohl sie in diesem Leben erreichen mag, was sie beabsichtigt hat, dafür nicht die Belohnung von Gott erhalten und die Tat als solche wird nicht als annehmbar betrachtet.
    Im Islam gibt es im Leben eines Menschen zwei Bereiche: den religösen und den weltlichen.


    Obwohl es eine deutliche Trennung zwischen den beiden gibt, was religiöse Rechtssprechung angeht, sind sie eigentlich untrennbar, denn der Islam ist eine Religion, die sich mit Angelegenheiten der Familie, Gesellschaft und Politik ebenso beschäftigt, wie mit dem Glauben an Gott und dem Gottesdienst. Aus diesem Grund, obgleich sich diese Aussage auf den religiösen Aspekt des Lebens einer Person zu beziehen scheint, ist sie tatsächlich auf beide anwendbar.
    https://www.youtube.com/watch?v=xOO3BSvVSBk

    https://www.youtube.com/watch?v=B8nxvh3UmL0

  6. #5
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    Reinheit der Absicht im religiösen Bereich
    Wie bereits zuvor erwähnt, legt dieser Hadith das erste Prinzip dafür fest, dass unsere Taten von Gott akzeptiert werden, das ist, dass die Taten einzig und allein Gott zuliebe verrichtet werden. Was jene Taten betrifft, die als eine Form religiöser Hingabe befohlen worden sind, als gottesdienstliche

    Handlungen bekannt, muss man sie Allein für Gott verrichten, denn Gott war es, Der diesen Dienst oder diese Tat befohlen hat und sie liebt. Diese Taten beinhalten Dinge wie das Gebet (Salat), Fasten, die Entrichtung des Pflichtalmosens (Zakah), die kleinere oder größere Pilgerreise nach Mekka (Umrah und Haǧǧ) und alle anderen gottesdienstlichen Handlungen, die in der Religion vorgeschrieben sind. Selbst diese Taten können äußerlich erscheinen, wie in diesem Hadith, aber um akzeptiert zu werden, ist die Absicht, welche die Person bei deren Verrichtung hat, von entscheidender Bedeutung.


    Eine Person, die irgendeine dieser Taten oder religiösen Dienste anderen Gottheiten oder anderem gemeinsam mit Gott widmet, wird niemals akzeptiert, und jemand, der solche Ketzerei begeht, begeht die größte Sünde gegen Gott, Polytheismus: Gott andere zur Seite stellen in Dingen, die speziell Ihm zustehen. Islam ist eine Religion, die an den wahren und strengen Monotheismus glaubt und ihn praktiziert. Dieser Monotheismus beinhaltet nicht nur, dass es nur Einen Einzigen Gott und Schöpfer gibt, sondern auch, dass dieser Gott das Alleinige Recht besitzt, dass jegliche gottesdienstlichen Handlungen und Taten nur für Ihn ausgeführt werden und für niemanden sonst. Dieses Konzept ist es, das Gott allen Seinen Propheten zu predigen befahl, wie Er im Qur´an sagt:


    “Und doch war ihnen nichts anderes befohlen worden, als Gott treu in lauterem Glauben zu dienen und das Gebet zu verrichten und die Zakat (Almosen) zu entrichten. Und das ist die Religion der Geradlinigkeit. ” (Quran 98:5)
    Hier sehen wir, dass selbst wenn eine Person äußerlich Taten der Ergebenheit und des Gottesdienstes auszuführen scheint, wenn sie irgendein anderes Wesen in diesen Gottesdienst mit einbezieht, seien es Engel, Propheten oder rechtschaffene Menschen, dann wird diese Tat von Gott nicht akzeptiert. Außerdem verfällt der Mensch damit der großen Sünde der Mehrgötterei.

    https://www.youtube.com/watch?v=gYMHciZFZbA

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    Ein anderer Aspekt der Reinheit der Absicht ist, dass die Person nie irgendwelche Gewinne durch die religiösen Taten und gottesdienstliche Handlung zu erreichen sucht, auch wenn der Verdienst etwas Erlaubtes ist. In dem oben erwähnten Hadith machte die zweite Person ihre religiöse Verpflichtung der Auswanderung weder für andere Gottheiten anstatt oder an der Seite Gottes, noch beabsichtigte sie etwas wirklich

    Schlechtes. Ihre Absicht war eher etwas, das in der Religion erlaubt ist. Allerdings wird die Tat trotzdem nicht von Gott akzeptiert, und die Person kann das, was sie vom weltlichen Leben beabsichtigt hat, erreicht haben oder nicht. Wenn daher eine Person irgendeinen weltlichen Gewinn mit seiner Tat sucht, dann verringert sich der Lohn für die Tat.



    Wenn eine Person etwas wünscht, das im Islam als nicht gestattet eingestuft wird, was den religiösen Dienst und gottesdienstliche Handlungen betrifft, dann wird es als eine Sünde betrachtet. Der Islam ist eine Religion, die zu Bescheidenheit und Selbstlosigkeit auffordert, die diejenigen verurteilt, die auf das Lob der anderen und den Genuss dieses weltlichen Lebens aus sind. Wenn also jemand mit seinen

    religiösen Taten und gottesdienstlichen Handlungen das Lob der anderen sucht, dann wird seine Tat nicht nur von Gott nicht akzeptiert, sondern die Person wird auch eine Strafe im Jenseits erwarten. Der Prophet erwähnte die ersten Menschen, die im Jenseits zum Höllenfeuer verurteilt werden, und unter ihnen sind folgende:


    “Jemand, der [religiöses] Wissen erlernt hat und es [anderen] lehrte, ebenso wie das Rezitieren des Qur´an. Er wird [vor Gott] gebracht, und Gott wird ihm alle guten Dinge aufzählen, die Er ihm gewährt hat, und er wird sie anerkennen. Gott wird ihn fragen: „Was hast du mit ihnen gemacht?”


    Er wird antworten: “Ich lernte [religiöses] Wissen und lehrte es [anderen], und ich rezitierte den Qur´an nur zu Deiner Ehre.“
    Gott wird sagen: “Du hast gelogen! Eher hast du [religiöses] Wissen gelernt, damit du als Gelehrter bezeichnet wirst, und du hast Qur´an rezitiert, damit du Rezitator genannt wirst, und dies wurde von dir gesagt!“ Dann wird befohlen [, ihn zu bestrafen]. Also wird er auf seinem Gesicht geschleift und ins Höllenfeuer geworfen. ” (an-Nasa’i)

    https://www.youtube.com/watch?v=5mzc5qZBLFg

  9. #8
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    Reinheit der Absicht im weltlichen Bereich
    Aus der allgemeinen Besprechung des Wortlauts des Hadith im ersten Teil kann verstanden werden, dass eine Person sogar für ihre normalen alltäglichen Aktivitäten, die sie verrichtet, belohnt werden kann, solange ihre Absicht richtig ist und diese Taten nicht von der Religion her verboten sind. Die Religion des Islam ermutigt dazu und hat den Menschen in mancher Hinsicht sogar die Verpflichtung auferlegt, besondere Verhaltensweisen und mehr angesichts unseres Lebens außerhalb den Gottesdienstes anzunehmen. Sie hat unterschiedliche Methoden, alltägliche Taten vom Schlafen bis zum Essen auszuführen, zugelassen. Wenn eine Person die unterschiedlichen Taten im Einklang mit dieser Erlaubnis ausführt, dann wird sie dafür belohnt werden.

    Dieser Aspekt von der Absicht gestattet, dass unser gesamtes Leben zu einer gottesdienstlichen Handlung wird, solange unser Ziel im Leben ist, die Zufriedenheit Gottes zu erreichen, Dessen Zufriedenheit nur erreicht wird, indem man Gutes tut und Übles vermeidet. Man kann seine alltäglichen Taten in gottesdienstliche Handlungen verwandeln, indem man seine Absicht reinigt und mit diesen Taten aufrichtig die Zufriedenheit Gottes zu erlangen sucht. Der Gesandte Gottes sagte:
    “Einen Menschen oder seine Besitztümer auf sein Reittier zu heben, ist ein Almosen. Ein gutes Wort ist ein Almosen. Jeder Schritt auf dem Weg zu den Gebeten ist ein Almosen. Ein Hindernis aus dem Weg räumen, ist ein Almosen.” (Sahieh Al-Bukhari)


    Seinen Lebensunterhalt zu verdienen, kann ebenfalls belohnt werden. Die Gefährten sahen einen Mann und waren über seine harte Arbeit und seine Betriebsamkeit erstaunt. Sie klagten: “Wenn wir doch so viel Arbeit für Gott machen könnten...“
    Der Gesandte Gottes antwortete:
    “Wenn er arbeitet, um seine kleinen Kinder zu versorgen, dann ist es für Gott. Wenn er arbeitet, um seine alten Eltern zu unterstützen, dann ist es für Gott. Wenn er arbeitet, um sich selbst zu beschäftigen und um sein Verlangen im Griff zu haben, dann ist es für Gott. Aber wenn er es andererseits tut, um damit anzugeben und Ruhm zu erlangen, dann arbeitet er für Satan.” (al-Mundhiri, as-Suyuti)
    Man kann für die natürlichsten Tätigkeiten Lohn verdienen, wenn sie natürlich von der reinen Absicht begleitet werden. Der Gesandte Gottes sagte:


    “Wenn einer von euch mit seiner Frau schläft, ist das ein Almosen.” (Sahieh Muslim)
    Dasselbe kann gesagt werden für essen, schlafen und arbeiten, genauso wie für gute Charakterzüge wie Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Großzügigkeit, Mut und Bescheidenheit. Diese können zu gottesdienstlichen Handlungen werden durch die aufrichtige Absicht und die geplante Gehorsamkeit gegenüber Gott.
    Damit diese sonst weltlichen Taten den göttlichen Lohn verdienen, müssen folgende Bedingungen erfüllt warden:
    A. Die Tat selbst muss erlaubt sein. Wenn die Tat etwas Verbotenes ist, dann steht den Täter die Strafe zu. Der Gesandte Gottes sagte:
    “Gott ist rein und gut, und Er akzeptiert nur, was rein und gut ist.” (Sahieh Muslim)

    B. Die Vorschriften des islamischen Gesetzes müssen vollständig eingehalten werden. Betrug, Unterdrückung und Niederträchtigkeit müssen vermieden werden. Der Gesandte Gottes sagte:
    “Derjenige, der betrügt, ist nicht von uns.” (Sahieh Muslim)
    C. Die Tätigkeit darf die Person nicht davon abhalten, seine oder ihre religiösen Verpflichtungen einzuhalten. Gott sagt:
    “O ihr, die ihr glaubt, lasset euch durch euer Vermögen, und eure Kinder nicht vom Gedenken Gottes abhalten...” (Quran 63:9)


    Aus dieser Erklärung können wir die Großartigkeit dieses Hadith erkennen und welche wichtige Rolle er bei dem Konzept spielt, die Annehmbarkeit der Taten und deren Belohnung durch Gott zu bestimmen. Wir können aus diesem Hadith auch sehen, dass das Konzept vom Gottesdienst im Islam nicht darauf beschränkt ist, bestimmte, vorgeschriebene rituelle Handlungen auszuführen, sondern Dinge aus dem gesamten Leben des Muslim umfasst und ihn zu einem wahren Diener Gottes macht.
    https://www.youtube.com/watch?v=B11DIzRZPX4

    https://www.youtube.com/watch?v=R9tUllOdhcI

    https://www.youtube.com/watch?v=pr9WvsGUe9U

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    Die Abschiedspredigt:
    Nachdem er Gott gelobt und gepriesen hatte, sagte der Prophet, möge Gott ihn loben:
    “O ihr Menschen, leiht mit ein aufmerksames Ohr, denn ich weiß nicht, ob ich nach diesem Jahr wieder unter euch sein werde. Deshalb hört dem, was ich euch sagen werde, bedachtsam zu und berichtet diese Worte jenen, die heute nicht hier anwesend sind.

    O ihr Menschen, genau wie ihr diesen Monat, diesen Tag, diese Stadt als heilig betrachtet, so betrachtet auch das Leben und den Besitz eines jeden Muslim als ein heiliges, anvertrautes Gut. Gebt die Güter, die euch anvertraut wurden, ihren rechtmäßigen Eigentümern zurück. Schadet niemandem, damit euch niemand Schaden zufügen möge.

    Haltet euch stets vor Augen, dass ihr eurem Herrn begegnen werdet und dass Er gewiss eure Taten berechnen wird. Gott hat euch verboten, dass ihr Zinsen nehmt, daher sollen jegliche Verpflichtungen aus Zinsgeschäften nunmehr erlassen werden. Euer Kapital steht euch allerdings zu. Ihr sollt weder Ungerechtigkeit zufügen noch erleiden. Gott hat entschieden, dass es keine Wuchergeschäfte geben soll und somit sollen alle Zinsen die Abbas ibn Abd´al Muttalib zustehen, erlassen sein...


    Nehmt euch vor dem Satan in acht – für die Sicherheit eurer Religion. Er hat alle Hoffnung aufgegeben, dass er jemals in der Lage sein wird, euch in großen Dingen irrezuführen, also hütet euch davor, ihn in Kleinigkeiten zu folgen.
    O ihr Menschen, es ist wahr, dass ihr bestimmte Rechte in bezug auf eure Frauen besitzt, aber sie besitzen auch Rechte an euch. Bedenkt doch, dass ihr sie von Gott als Anvertrautes und mit Seiner Erlaubnis genommen habt.

    Wenn sie bei euch bleiben und euch euer Recht gewähren, dann ist es ihr Recht, dass ihr sie in Güte versorgt und bekleidet. Behandelt eure Frauen gut und seid liebenswürdig zu ihnen, denn sie sind eure Partner und an euch gebunden. Und es steht euch zu, dass sie sich mit niemandem befreunden, den ihr nicht billigt und dass sie sich nicht unzüchtig verhalten.

    Die Abschiedspredigt des Propheten gegen Terrorismus | ...

    https://www.youtube.com/watch?v=XNjmVRA3kik

    Mohammed der Prophet 3/3 - Glaube,Gesetz, Heiliger ...

    https://www.youtube.com/watch?v=b1liq5JtY4Y

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